Umbraco as a Service offiziell gestartet

Umbraco hat sein SaaS-Angebot Umbraco as a Service nach einer langen Beta-Phase nun offiziell gelaunched:

http://umbraco.com/follow-us/blog-archive/2016/6/14/press-release-umbraco-cms-and-azure/

UaaS basiert auf Microsofts Azure Cloudplattform und soll den Entwicklern das Leben leichter machen, indem es neben dem klassischen Hosting auch Unterstützung für Dienste wie zentrale Administration, Deployment, Updates, Skalierung und Staging bietet.

Im Rahmen dieses Launch wurde auch ein neues Video vorgestellt, dass einen kleinen Überblick über Umbraco und das Zusammenspiel mit Microsoft Azure bietet:

 

 

Umbraco as a Service offiziell gestartet

DNS-Einträge für Office 365 mit 1&1 erstellen

Office-365-logo

Während es bei den meisten anderen Domain-Anbietern komfortabel möglich ist, die DNS-Einträge für die Nutzung von Office 365 zu erstellen, gibt es beim Anbieter 1&1 Internet eine kleine Besonderheit:

Die 6 erforderlichen CNAME-Einträge autodiscover, enterpriseenrollment, enterpriseregistration, lyncdiscover, msoid und sip lassen sich nämlich nicht in den DNS-Einstellungen der Domain direkt anlegen, da 1&1 CNAME-Einträge nur für Subdomains unterstützt:

CNAME-Einträge werden nur für Subdomains unterstützt. Um Ihre Domain mit einer Anwendung eines Drittanbieters zu verwenden, legen Sie einen CNAME-Eintrag für eine Subdomain Ihrer Domain an.

Somit bleibt nur der umständliche Weg, zunächst für jeden der 6 Einträge eine eigene Subdomain anzulegen:

Office365-1und1-01

Nachdem alle 6 Subdomains angelegt wurden, müssen im nächsten Schritt die DNS-Einstellungen jeder einzelnen Subdomain bearbeitet werden:

Office365-1und1-02

Dort erst kann dann der Alias für den jeweiligen CNAME-Eintrag definiert werden:

Office365-1und1-03

Das ganze ist natürlich für alle 6 Subdomain bzw. CNAME-Einträge durchzuführen und somit leider eine sehr umständliche und unübersichtliche Art, die DNS-Einträge für Office 365 zu verwalten – aber: es funktioniert🙂

DNS-Einträge für Office 365 mit 1&1 erstellen

WordPress als Azure App Service mit MySQL Replication Cluster

Als Alternative zur Kombination aus Azure App Service und ClearDB bietet Microsoft seit kurzem im Marketplace ein Azure Resource Manager (ARM) Template zur Automatisierung von WordPress Installationen an.

Es besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

  • 1 Azure App Service Web App
  • 2 CentOS 6.6 VMs für den Betrieb des MySQL 5.6 Replication Clusters.
  • 1 Loadbalancer
  • weitere Komponenten – siehe hier:

 

Azure_WordPress_ARM_00

 

Die Installation

Im Azure Portal suchen wir im Marketplace nach dem Begriff ‚WordPress‘, wählen das ARM-Template ‚WordPress using MySQL Replication Cluster‘ von Microsoft und klicken auf ‚Erstellen‘:

Azure_WordPress_ARM_01 Azure_WordPress_ARM_02 Azure_WordPress_ARM_03

 

 

Der Installationassistent besteht insgesamt aus 6 Schritten:

 

Schritt 1

Festlegung des Websitenamens und der Ressourcengruppe:

Azure_WordPress_ARM_04

 

Schritt 2

Definition von SKU, Größe und Hostingplan für die Website sowie Festlegung des WordPress Datenbankbenutzers und des Passwortes:

Azure_WordPress_ARM_05

Weil das Datenbank-Passwort auch für das spätere Deployment der Web App via WebDeploy genutzt wird, darf es aufgrund einer RegEx-Definition in diesem ARM-Template kein Dollar-Zeichen ‚$‘ enthalten, da die Bereitstellung ansonsten fehlschlägt:

Azure_WordPress_ARM_06

 

Schritt 3

Festlegung von Logins und Passwörtern für die VMs des MySQL-Replication-Cluster:

Azure_WordPress_ARM_07

Azure_WordPress_ARM_08

 

Schritt 4

Definition und Prüfung von virtuellem Netzwerk und der Subnetzkonfiguration:

Azure_WordPress_ARM_09

 

Schritt 5

Übersicht der Einstellungen:

Azure_WordPress_ARM_10

 

Schritt 6

Start der Installation:

Azure_WordPress_ARM_11

 

Bereitstellung der Komponenten

Nach der Bereitstellung enthält unsere Ressourcengruppe ‚WordPress‘ eine neue Web App, auf der unsere WordPress-Seite gehostet wird:

Azure_WordPress_ARM_12

Azure_WordPress_ARM_13

Azure_WordPress_ARM_14

 

Installation von WordPress

Wenn wir nun unsere neue WebApp aufrufen, begrüßt uns der WordPress Installationsassistent, um die Installation abzuschließen:

Azure_WordPress_ARM_15

Azure_WordPress_ARM_16

Azure_WordPress_ARM_17

Azure_WordPress_ARM_18

Azure_WordPress_ARM_19

Azure_WordPress_ARM_20

 

Fazit

Das neue ‚WordPress using MySQL Replication Cluster‘ ARM-Template ist eine technisch interessante Variante, um WordPress auf Azure zu betreiben.

Preislich ist es mit ca. 400,-€ / Monat – je nach Typ und Größe – jedoch keine wirklich kostengünstige Alternative.

Bei mehrfachen Installationen z.B. im Hostingumfeld relativieren sich die relativ hohen Kosten für den MySQL-Cluster insbesondere im Vergleich zur ClearDB-Variante jedoch wieder.

 

Links zum Thema

WordPress on Azure App Service backed by MySQL Virtual Machines

WordPress als Azure App Service mit MySQL Replication Cluster

Composite C1 5.0 – Hello New UI – Goodbye Manual Upgrades

Vor 2 Wochen ist Version 5 des Open-Source .NET CMS Composite C1 erschienen:

https://github.com/Orckestra/C1-CMS/releases/tag/v5.0

Dieses Update fokussiert sich hauptsächlich auf das Redesign des C1 Backends.

Um einen Eindruck der wirklich schicken neuen UI zu bekommen, habe ich hier einige Bilder zusammengestellt:

Damit ist C1 nun auch endlich backendseitig Up-To-Date und wäre damit sicher sicher in der Lage, seine Commmunity und Marktposition im .NET Open-Source-Markt weiter auszubauen.

Leider gab es jedoch in der Ankündigung zur Beta der neuen Version im letzten Absatz eine entscheidende Änderung, was die Upgradestrategie des Produkts betrifft:

Previously we have released guides that describe how you can upgrade manually step by step. Moving forward we will not release these guides. Instead you should use our upgrade plan or examine changes to the code base and implement them manually on your own.

Bisher war es so, dass zu jeder neuen Version eine wirklich gute und detaillierte Dokumentation über den manuellen Upgradeprozess mitgeliefert wurde.

Alternativ gab es natürlich auch schon die Option, über eine Subskription Upgrades als automatisierte Packages kaufen zu können.

Die Möglichkeit, kostenfrei manuelle Upgrades durchführen zu können, fällt jetzt allerdings aufgrund der fehlenden Upgrade-Guides quasi komplett weg.

Die günstigste Möglichkeit, Upgrades durchzuführen zu können, wäre der sogenannte ‚Developer-Plan‘ für 89 $ / Monat bei 1-jähriger Laufzeit für 1 Installation:

http://www.composite.net/Products/Plans

Ob dies eine gute Entscheidung für ein Produkt ist, welches sich eigentlich zum Ziel gesetzt hatte, seinen Bekanntheitsgrad im Open-Source-Markt zu vergrößern, mag ich eher bezweifeln.

Eine interessante Diskussion zu diesem Thema gibt es zur Zeit bei Codeplex:

http://compositec1.codeplex.com/discussions/646588

 

 

Composite C1 5.0 – Hello New UI – Goodbye Manual Upgrades

Composite C1 jetzt Teil von Orckestra

Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass Composite C1 vom kanadischen E-Commerce Anbieter Orckestra übernommen wurde.

Orckestra wird C1 als Kernbestandteil in ihre sogenannte Commerce OrchestrationTM Cloud integrieren, während das CMS als Stand-Alone-Version weiterhin als Open-Source weiterentwickelt werden soll.

Composite verspricht sich durch die Übernahme durch Orckestra und die damit verbundene signifikante Erhöhung ihrer  Entwicklerressourcen eine schnellere und effektivere Weiterentwicklung ihres CMS während Orckestra eine nahtlose Integration von Content und Commerce in ihrem Produkt erreichen möchte.

Da beide Systeme schon jetzt perfekt auf Microsoft Azure ausgerichtet sind, passt diese Integration aus technischer Sicht sehr gut zusammen.

louis-and-oskar

Composite C1 jetzt Teil von Orckestra

Speeding up WordPress on Azure Web-Apps with ClearDB – Disable Output Buffering in PHP

WordPress running on Azure Web-Apps (a.k.a Azure Websites) seems to be very slow by default.

If you do some research on the web you’ll notice that most people assume, that the bad performance of the MySQL database by ClearDB is the cause for this problem.

The behaviour of WordPress on Azure Web-Apps with disconnections in the backend, lags and delays also goes exactly in this direction.

Ok, it’s a free database – so I upgraded the database to different paid plans from ClearDB (Venus, Saturn, Jupiter) – without significant success – the website was still slow and had some delays and disconnections.

After that, I tested an Azure Linux VM as MySQL-Server for my WordPress website but I had to find, that the problems were almost the same as with ClearDB.

That was the point where I got doubt that ClearDB is the cause for this issue.

So I got the suspicion, that the PHP version or configuration of my Azure Web-App could be the sticking point – and I was right:

I found out, that PHP’s Output Buffering is the cause for the slowness of WordPress on Azure Web-Apps.

As you can read on http://php.net/manual/en/outcontrol.configuration.php#ini.output-buffering – since version 4.3.5, this directive is by default always ‚Off‘  – but not on Azure Websites, it has the value ‚4096‘.

Do change this, just create a .user.ini file in your root folder with the following text and restart your website:


output_buffering = Off;

After that you will notice a remarkable speed increase of your WordPress Website.

Conclusion:
The combination of WordPress with ClearDB on Azure Web-Apps is certainly not the cheapest solution, but on the other hand you get a reliable, clustered database which is perfectly integrated into Microsoft’s cloud ecosystem – and it can be fast🙂

Speeding up WordPress on Azure Web-Apps with ClearDB – Disable Output Buffering in PHP

Composite C1 4.3

Vor wenigen Tagen ist die Version 4.3 des .NET basierten CMS Composite C1 veröffentlicht worden.

Die Änderungen befinden sich fast alle unter der Haube des Systems und beinhalten folgendes:


 

Zeitgesteuertes Veröffentlichen von Datenelementen

Scheduled-Data-Publishing

Es ist jetzt möglich, die Veröffentlichung von Datenelementen genauso wie bisher schon Seiten zeitgesteuert zu planen.

Weitere Infos: Scheduled Publishing

 


 

Volle RTL Unterstützung im Backend

Arabic-C1-Console

Das C1 Backend verfügt jetzt über eine native RTL-Unterstützung (right-to-left) für Sprachen wie z.B. Arabisch. Dieses Feature bezieht sich nicht allein auf den Texteditor, sondern die ganze C1-Konsole wird in gespiegelter Form dargestellt.


 

Erweiterte Passwort-Policy

Advanced-Password-Policy

C1 unterstützt jetzt von Hause aus neben Passwortkomplexitätsregeln auch das Ablaufen von Passwörtern, das automatische Ausloggen sowie eine Passworthistorie.

Weitere Infos: Password Policy


 

Geschwindigkeitsverbesserung des Backends

C1-Console-Speed-Improved

Durch den Einsatz des Roslyn-Compilers konnte eine allgemeine Geschwindigkeitsverbesserung des Backends sowie des Kaltstartverhaltens erreicht werden.


 

Unterstützung von Resizing-Funktionen für Medien in Razor

Razor-Media-Resize-Options

Medien-URL’s können durch den Einsatz eines neuen HTML-Helpers direkt in Razor-Funktionen und -Templates größen- und qualitätstechnisch angepasst werden.


 

Anpassen des ASP.NET Full Page Cache

Page-Cache-Key-Generation-Hooking

Bislang war es nicht möglich die Erzeugung des ASP.NET Full Page Cachings zu beeinflussen.

Jetzt kann in diesen Mechanismus eingegriffen werden, um das Caching verschiedener Inhalte basierend auf z.B. Login, Client, etc. zu steuern.


 

Verwendung des Roslyn-Compilers

compiler-pipeline-lang-svc

Wie schon weiter oben beschrieben, wurde eine Geschwindigkeitsverbesserung durch den Einsatz des Roslyn-Compilers im Bereich Backend und Kaltstartverhalten erreicht.


 

Unterstützung des SQL-Scale-Out Add-Ons

SQL-Azure-Scale-Out

Die Unterstützung für das vor einigen Wochen vorgestellten SQL-Scale-Out Add-Ons ist jetzt standardmäßig im System vorhanden.

Mit dieser Erweiterung ist es möglich, SQL-basierte C1 Websites auf Microsoft Azure zu skalieren und damit die Inhalte über mehrere Instanzen automatisch aktuell zu halten.


Die neue Version kann wie immer auf Codeplex heruntergeladen werden.

 

Composite C1 4.3

EPiServer + Ektron fusionieren

logo

Laut der gestrigen Pressemitteilung haben EPiServer und Ektron, Hersteller der gleichnamigen .NET basierten Content Management Syteme fusioniert, um die „umfassendste Digital Experience Plattform“ in der Cloud zu schaffen:

http://www.episerver.com/about-us/pressroom/pressreleases/episerver-and-ektron-combine-to-create-most-complete–digital-experience-platform-in-the-cloud/

Bereits seit Ende letzten Jahres kursieren Gerüchte über eine mögliche Fusion, da beide Unternehmen vom Finanzinvestor Accel-KKR übernommen wurden:

http://www.cmswire.com/cms/web-cms/is-newly-sold-ektron-merging-with-episerver-027403.php

Die neue Firma wird zukünftig unter dem Namen EPiServer auftreten aber dennoch die beiden Produkte unter den bisherigen Markennamen weiterführen.

Die Kompetenzen von EPiServer lagen bisher im Bereich Content und E-Commerce während sich Ektron hauptsächlich auf die Kombination von Content und Digital Experience fokussiert hat.

Da der aktuelle Trend im Enterprise CMS-Markt immer mehr zu allumfassenden Lösungen für eine ganzheitliche Digital Experience geht, ist die Fusion dieser beiden Unternehmen sicherlich ein richtiger Schritt, um Kompetenzen zu bündeln und möglicherweise ein gemeinsames neues und konkurrenzfähiges Produkt zu entwickeln.

Auch Sitecore, einer der der Konkurrenten und gleichzeitig Marktführer im Bereich Customer Experience Management, arbeitet an einer ähnlichen Strategie und hat bereits im Dezember eine Partnerschaft mit Microsoft für eine gemeinsame E-Commerce-Lösung bekanntgegeben:

http://www.sitecore.net/About/Press-and-Media/Press-Releases/2014/01/msft-ecommerce.aspx

Die bisherigen Systeme werden sich dadurch weg von eher spezialisierten Lösungen zu ganzheitlichen Plattformen entwickeln, die alle Anforderungen von Unternehmen an die Digital Experience ihrer Kunden erfüllen sollen.

2015 wird also sicherlich ein spannendes Jahr für den .NET-Enterprise-CMS-Markt und die weitere Entwicklung und strategische Ausrichtung der Systeme und Hersteller werden.

EPiServer + Ektron fusionieren