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Upgrade von Composite C1 auf Version 3.0

12 Jan

Ende des letzen Jahres ist die Version 3.0 des Content Management Systems Composite C1 erschienen.

Um nun die hier vorgestellten neuen Funktionen nutzen zu können, ist ein Upgrade des Systems erforderlich.

Es gibt 2 Wege, dies zu tun:

Manuelles Upgrade

Dmitry Dzygin (@napernik) von composite.net hat auf Codeplex in einem Forumsbeitrag den manuellen Upgradevorgang basierend von der Vorgängerversion 2.1.1 ausführlich beschrieben: http://compositec1.codeplex.com/discussions/280389

Bei sorgfältiger Vorbereitung und mit ein wenig Kopier-, Merge- und Editieraufwand ist das Upgrade aufgrund der detaillierten Anleitung dann in ca. 30-45 Minuten erfolgreich durchgeführt.

Automatisches Update mit der Composite C1 Upgrade Subscription

Einen eleganteren und einfacheren Weg sein C1 CMS upzugraden, bietet jedoch die Composite C1 Upgrade Subscription.

Dieses kommerzielle Angebot bietet den Vorteil, eine 2.1 Installation mit nur wenigen Mausklick upzugraden:

In diesem Tutorial starten wir dazu mit einer frisch installierten 2.1.1 Version:

Über den Menüpunkt ‘Help / About’ können wir uns zunächst die aktuell installierte Version anzeigen lassen:

In diesem Beispiel sehen wir also die Version 2.1.1:

Über den Menüpunkt ‘System / Packages / Installed Packages / Local Packages / Install Local Package’ können wir jetzt das zur Subscription gehörende Upgrade-Package installieren:

Wir wählen dazu das als ZIP-Archiv gepackte Package von unserem Datenträger aus und klicken auf ‘Next’:

Das Package wird nun auf Kompatiblität mit der vorhandenen Version geprüft und die Installation kann dann durch einen weiteren Klick auf ‘Next’ gestartet werden:

Die erfolgreiche Installation dauert ca. 30 Sekunden und wird und mit folgender Meldung bestätigt:

Um Caching-Probleme zu vermeiden, werden wir anschließend aufgefordert, den Browsercache zu löschen:

Nachdem wir den Cache gelöscht haben, können wir uns jetzt neu im System anmelden:

Über ‘Help / About’ können wir uns den Erfolg des Upgrades mit der Versionsnummer 3.0.0 bestätigen lassen:


Fazit

Beide Möglichkeiten führen zu einem erfolgreichen und reibungslosen Systemupgrade. Insbesondere  jedoch für im .NET Umfeld nicht ganz so erfahrene Administratoren oder auch Anwender bietet die Upgrade Subscription einen einfachen und schnellen Weg, das Upgrades auf elegante Weise selbst durchführen zu können.

Installation von Composite C1 auf Windows Azure

14 Okt

Im zweiten Teil der Artikelserie zu Composite C1 möchte ich heute die Installation des CMS auf Windows Azure vorstellen.

Zunächst brauchen wir einen Azure-Abonnement, das wir uns mit einer Windows Live-ID unter http://www.azure.com erstellen können.

Zum Testen kann ich aktuell das Windows Azure Platform Trial empfehlen. Kostenlos enthalten sind dort unter anderem 750 Stunden einer kleinen Compute-Instanz und 20 GB Storage. Dazu gibt’s ausserdem noch eine 1 GB Web Edition SQL Azure Datenbank, die wir für C1 aber nicht unbedingt benötigen.

Sobald wir uns mit unserer Live-ID im Azure Management Portal angemeldet haben, können wir auch schon mit der Installation beginnen.

Zunächst erstellen wir ein neues Speicherkonto:

Im sich öffnenden Dialog legen wir eine URL für das Speicherkonto fest (omnicorp) und können die Region auswählen, wo unser Storage erstellt werden soll (Europa allgemein).

Nach kurzer Zeit wird uns das erfolgreiche Erstellen des Speicherkontos mit dem Status ‘Erstellt’ angezeigt:

Als nächstes laden wir uns das Composite Azure Package- und Konfigurationsfile auf http://docs.composite.net/C1/WindowsAzure/Download.aspx herunter:

In der Konfigurationsdatei ‘ServiceConfiguration.cscfg’ müssen wir nun den Namen unseres Speicherkontos (omnicorp) und den dazugehörigen primären Zugriffsschlüssel definieren.

Den Zugriffsschlüssel können wir uns im Azure Management Portal anzeigen lassen und in die Zwischenablage kopieren:

Jetzt können wir die erforderlichen Parameter in unserer Konfigurationsdatei unter der Eigenschaft ‘BlobConnectionString’ als  ‘AccountName’ und ‘AccountKey’ eintragen und speichern:

Anschließend erstellen wir im Management Portal unter dem Punkt ‘Gehostete Dienst’ einen neuen gehosteten Dienst.

Im sich öffnenden Dialogfenster geben wir einen Dienstnamen an und definieren einen URL-Präfix, unter dem der Dienst später öffentlich erreichbar sein wird (omnicorp.cloudapp.net)

Für die Bereitstellung wählen wir eine Region aus (Europa allgemein), wählen die Option ‘Für Produktionsumgebung bereitstellen’  und definieren einen Namen für die Bereitstellung (omnicorp).

Jetzt wählen wir noch unsere heruntergeladene Paketdatei ‘C1AzureBootLoader.cspkg’ und die angepasste Konfigurationsdatei ‘ServiceConfiguration.cscfg’ aus und klicken auf OK:

Die nachfolgende Warnung, dass wir nur eine einige Instanz unseres Dienstes starten, was aus Gründen der Verfügbarkeit unvorteilhaft ist, bestätigen wir einfach mit ‘Ja’:

Der gehostete Dienst wird jetzt erstellt, was ca. 10 Minuten dauern wird.

Sobald Bereitstellung, Rolle und Instanz im Management Portal mit einem grünen ‘Bereit’ dargestellt werden, können wir auf unsere neue Website über den DNS-Namen der Bereitstellung http://omnicorp.cloudapp.net zugreifen:

Wenn alles funktioniert hat, begrüsst uns jetzt der Installationsbildschirm von Composite C1:

Die eigentliche Installation des Content Management Systems kann nun analog des Artikels Installation von Composite C1 mit Microsoft Webmatrix durchgeführt werden.

Sobald die CMS-Installation fertiggestellt ist, haben wir nun eine lauffähige C1 Demo-Website – powered by Windows Azure :-)

Demo: http://omnicorp.cloudapp.net

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